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Paul Klee

26 - Ohne Titel (Zweierlei Augenmass), um 1938

KEIN TAG OHNE LINIE

Paul Klee, Ohne Titel (Zweierlei Augenmass)

Im späten Schaffen verwendet Paul Klee sehr freie Linien. Er scheint sie eher intuitiv und nicht nach Regeln zu verwenden. Es sind alles klare, ruhige Linien. Eher zufällig entsteht daraus eine Figur, deren Oberkörper und das Gesicht mit den zwei Augen sichtbar ist. Aus den zwei langen, gebogenen Linien formt Klee den unteren Teil des Gesichts. Eine zweite gebogene Linie wird zur Nase. Klee selbst hat diesem Bild keinen Titel gegeben. Der Titel «Zweierlei Augenmass» erhält es von seinem Sohn Felix nach Klees Tod.